BODDENTOUR - VITTE, WIEK UND WIEDER ZURÜCK

Laut Wettervorhersage ist heute der heißeste Tag der Woche. Da passt es doch sich ein wenig Wind um die Nase wehen zu lassen und zwei Stunden auf dem Bodden rumzuschippern. Was es zu sehen gibt außer Unmengen an Wasser? Sandbänke. Wellen. Boote. Ein Haufen Schwäne. Den ehemaligen Militärhafen in Dranske; Plattenbauten in Dranske. Auf der anderen Seite der Hafen von Wiek. Die Durchsagen an Bord beschränken sich auf das mehrmalige Tuten vorm Ablegen. Informationen zum Gebiet gibt es nicht. Es geht von Vitte auf Hiddensee nach Wiek auf Rügen und wieder zurück. Ohne Landgang. Einfach nur unterwegs sein.

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IM SÜDEN DER INSEL

Weiße Kleckse auf Grün. Das ist Neuendorf. Wiese, weiße Häuser, Wege, wenn gemäht. Keine Ablenkung durch architektonische Spielereien. Eine Straße für den Inselbus zum Hafen. Trampelpfade hier und da, genauso wie Restaurants und Cafés. Fahrräder können geliehen werden, Ferienunterkünfte gemietet. Die Freiluftgalerie auf dem Weg zur Einkaufsquelle. Seinen Roman "Kleiner Mann - was nun?" beendete Hans Fallada im Dorf, das unter Denkmalschutz steht. Bolzplatz hinterm Hafen, weidende Pferde zwischen den Häusern, kleiner Leuchtturm am Strand und dann ganz im Süden das Naturschutzgebiet Gellen: Die Insel, noch nicht zu Ende, aber für Menschen ab nun Tabu.

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INSEL IM NEBEL

Strand Insel Hiddensee - Strandmuschel und Windschutz

Es dauert ein wenig bis ich merke, dass ich wahrscheinlich allein am Strand bin. Es erschien mir nicht ungewöhnlich und doch ist es das. Jedenfalls vermute ich, dass ich allein bin, denn es nebelt ziemlich. Es ist kurz vor acht am Morgen. Die gestern noch samtig sanft ruhende Ostsee konkurriert heute ein wenig mit der Nordsee. Es ist Wellengang bei Windstille.

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UMZUG NACH HIDDENSEE

Sobald Menschen an Bord sind, hat das kleine Boot ein Problem: Es läuft voll. Das Loch im Heck ist dann unter Wasser, obwohl es dafür da ist, Wasser ablaufen zu lassen. Nur halt ohne Mitfahrer. Wer es weiß, fährt sogleich los und so flitzen wir über den Bodden; lassen die Inseln Öhe und Rügen hinter uns und steuern Hiddensee an. Reibungsloser könnte ein Umzug nicht ablaufen.

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HERBST AUF HIDDENSEE

Insel Hiddensee | Kloster mit Pferdeweide und Häusern

Heißer Sanddornsaft geht immer; an einem Sommerabend und an einem sonnigen Herbsttag. Windstill und so warm, dass Mütze, Schal und Handschuhe auf dem Holztisch landen,  lässt es sich  Anfang November auf Hiddensee immer noch im Freien sitzen. Das Glas mit der Vitaminbombe in den Händen, der Blick in die Ferne gerichtet und die Ruhe genießend - ankommen auf der Insel klappt doch ganz gut. Auch wenn es nur für wenige Stunden ist. Tagesausflug halt. Aber immerhin: Eine kleine Auszeit an der See.

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TRAUMORTE - EINER DAVON IST NIERSTEIN

So lebens- und liebenswert manche Ecken im urbanen Rhein-Main Gebiet auch sind, es ist schon ziemlich hektisch, laut und voll. Wenn mir dann zuweilen all der Lärm über den Kopf wächst, dann  gibt es zum Glück einige Orte, die nicht weit weg sind und mich wieder durchatmen lassen. Einer dieser idyllischen Orte ist Nierstein - keine 30 Kilometer von Darmstadt entfernt; knuffig, malerisch und meine kleine Auszeit für alle Sinne und zu jeder Jahreszeit.

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ARCHITEKTUR IN OSTFRIESLAND

Giebelhäuser im Fischerdorf Greetsiel

Ostfriesenwitze. Nordsee, Strand und Inseln. Schafe und Kühe. Wind. Das ist Ostfriesland. Na ja, natürlich nicht ganz. Das wäre nicht nur zu einfach, sondern auch ziemlich langweilig und oberflächlich.  Eine der vielen Besonderheiten ist für mich die Architektur. Ich mag roten Backstein! Und davon gibt es in Ostfriesland eine ganze Menge - ohne dabei monoton zu sein, was vielleicht auch daran liegt, dass Backsteinhäuser nur einen Teil der vielseitigen Gebäude ausmachen.

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WENN RAUM UND ZEIT VERGESSEN SIND

Oder: Wenn Träume wahr werden! Das ginge als Überschrift auch. Oder: Im Flow sein! Im März habe ich nämlich etwas gemacht, was mir schon eine ganze Weile im Kopf herumschwirrte...

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ONE NIGHT IN SALZBURG

Oh ja, es war wirklich ein sehr kurzer Aufenthalt. Doch die Altstadt ist recht kompakt und so konnte ich fast alles sehen, erleben und ausprobieren, was ich mir vorgenommen hatte - und ich hatte sogar noch Zeit mich überraschen zu lassen. ;-)

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KLEINE STADT, GROSSE BURG

Sonnenschein am Sonntag - besser könnte es für einen Ausflug nicht sein! Ich hatte Lust auf Kultur und frische Luft und zu weit weg von Darmstadt sollte es auch nicht sein. Der Odenwald bot sich an. Und nach einem Blick auf die virtuelle Karte war schnell klar, wohin genau: und zwar nach Breuberg! Keine 40 Kilometer von Darmstadt entfernt und anders als Michelstadt - das wegen seinem Weihnachtsmarkt, dem Alten Rathaus und dem Hotel der Schauspielerin  Jessica Schwarz ziemlich bekannt ist - gehört Breuberg eher zu den beschaulich-unentdecken Ecken im Odenwald. Doch hat die Stadt etwas, womit ich zuerst gar nicht gerechnet habe. Nämlich eine Burg. Und was für eine!

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MIT EINEM RÄTSEL FING ALLES AN

Es war mein Geburtstag und mein Geschenk als Bilder-Rätsel verpackt. Eine Idee, was es sein könnte? Die Auflösung war wunderbar...

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AM BOSTALSEE!

Es hat fast neun Jahre gedauert, bis ich endlich im Bostalsee geschwommen bin! Jedes Jahr war ich mindestens einmal hier, allerdings immer dann, wenn sogar mir das Wasser zu kalt war. 2016 war nun endlich alles anders!

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NORDERNEY AHOI!

Hochsommer an der See: Sonne, Regen, Hitze, dicke Jacke und feste Schuhe, Badeanzug und FlipFlops - Beständigkeit sieht anders aus, aber das Wetter ist ja nicht alles. Was zählt sind vier freie Tage auf Norderney! Yippee! Mit Hollandrad, Strandmatte, Fotoappart und was man halt sonst so braucht, lässt sich die Insel richtig gut entdecken!

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DARMSTADTS GEWÄSSER

Darmstadt ist nicht gerade als Stadt der Seen, Flüsse oder Teiche bekannt, aber das, was die Stadt an Gewässern hat, macht das Leben in ihr ziemlich lebenswert. Zwar laden nicht alle unbedingt zum Baden ein, aber überall kann man es sich auf die ein oder andere Art richtig gut gehen lassen - und für eine kleine Fahrradtour an einem warmen Sommertag eignen sie sich besonders gut! :-)

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WHAT A DIFFERENCE A DAY MAKES

Es ist 7:00 Uhr. Ich bin gerade aufgewacht und ich mache das, was ich jeden Morgen mache - den Radio an und Nachrichten hören. Dieses mal warte ich gespannt, ein wenig bange, aber überwiegend doch zuversichtlich auf die Neuigkeiten aus Großbritannien.  Der Sprecher spannt mich auf die Folter und ich denke es ist ein gutes Zeichen. Doch so kann man sich täuschen: Wenige Sekunden später die unglaubliche Gewissheit, dass die EU ein Mitglied weniger haben wird.

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