IM SÜDEN DER INSEL

Weiße Kleckse auf Grün. Das ist Neuendorf. Wiese, weiße Häuser, Wege, wenn gemäht. Keine Ablenkung durch architektonische Spielereien. Eine Straße für den Inselbus zum Hafen. Trampelpfade hier und da, genauso wie Restaurants und Cafés. Fahrräder können geliehen werden, Ferienunterkünfte gemietet. Die Freiluftgalerie auf dem Weg zur Einkaufsquelle. Seinen Roman "Kleiner Mann - was nun?" beendete Hans Fallada im Dorf, das unter Denkmalschutz steht. Bolzplatz hinterm Hafen, weidende Pferde zwischen den Häusern, kleiner Leuchtturm am Strand und dann ganz im Süden das Naturschutzgebiet Gellen: Die Insel, noch nicht zu Ende, aber für Menschen ab nun Tabu.

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INSEL IM NEBEL

Strand Insel Hiddensee - Strandmuschel und Windschutz

Es dauert ein wenig bis ich merke, dass ich wahrscheinlich allein am Strand bin. Es erschien mir nicht ungewöhnlich und doch ist es das. Jedenfalls vermute ich, dass ich allein bin, denn es nebelt ziemlich. Es ist kurz vor acht am Morgen. Die gestern noch samtig sanft ruhende Ostsee konkurriert heute ein wenig mit der Nordsee. Es ist Wellengang bei Windstille.

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UMZUG NACH HIDDENSEE

Sobald Menschen an Bord sind, hat das kleine Boot ein Problem: Es läuft voll. Das Loch im Heck ist dann unter Wasser, obwohl es dafür da ist, Wasser ablaufen zu lassen. Nur halt ohne Mitfahrer. Wer es weiß, fährt sogleich los und so flitzen wir über den Bodden; lassen die Inseln Öhe und Rügen hinter uns und steuern Hiddensee an. Reibungsloser könnte ein Umzug nicht ablaufen.

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LEBEN. TANZEN. FLIEHEN

2015 reist Isabel Cuesta nach Italien. Ohne Geld; ohne Job. Ihr Kontakt: Ein Theaterregisseur für Soziales Theater mit dem sie weiter an die Grenze nach Frankreich fährt. Sie, die Choreografin und Journalistin aus Kolumbien, die in Deutschland, England, Spanien gelebt hat, wollte die Situation der Flüchtlinge mit eigenen Augen sehen.  "Wir haben alles vor Ort miterlebt", erinnert sich Isabel an die Tage, die sie im Auto geschlafen und mit Flüchtlingen und Fluchthelfern gesprochen hat. Ein Artikel entsteht nicht, aber das Tanzprojekt IMPRONTE.

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WAS BRAUCHT ES DENN NOCH?

Aufzuwachen, ein besonders Licht durch die Ritzen der Fensterläden wahrzunehmen und dann zu sehen was man sich gewünscht hat: Es hat geschneit! In diesem Monat einmal, an einem Sonntag, dem dritten Advent. Weihnachtsstimmung wie sie schöner nicht sein könnte. Nix wie raus an die Luft, in die Natur. Ein Spaziergang zum Demeter-Hof am Rande der Stadt. Einige Kühe ruhen im Stall, andere stehen im Schnee. Bei den Hühnern ist es nicht viel anders. Die weiße Pracht ist selten geworden. Manches hingegen häufiger. Oder sogar die Regel? 

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HERBST AUF HIDDENSEE

Insel Hiddensee | Kloster mit Pferdeweide und Häusern

Heißer Sanddornsaft geht immer; an einem Sommerabend und an einem sonnigen Herbsttag. Windstill und so warm, dass Mütze, Schal und Handschuhe auf dem Holztisch landen,  lässt es sich  Anfang November auf Hiddensee immer noch im Freien sitzen. Das Glas mit der Vitaminbombe in den Händen, der Blick in die Ferne gerichtet und die Ruhe genießend - ankommen auf der Insel klappt doch ganz gut. Auch wenn es nur für wenige Stunden ist. Tagesausflug halt. Aber immerhin: Eine kleine Auszeit an der See.

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TRAUMORTE - EINER DAVON IST NIERSTEIN

So lebens- und liebenswert manche Ecken im urbanen Rhein-Main Gebiet auch sind, es ist schon ziemlich hektisch, laut und voll. Wenn mir dann zuweilen all der Lärm über den Kopf wächst, dann  gibt es zum Glück einige Orte, die nicht weit weg sind und mich wieder durchatmen lassen. Einer dieser idyllischen Orte ist Nierstein - keine 30 Kilometer von Darmstadt entfernt; knuffig, malerisch und meine kleine Auszeit für alle Sinne und zu jeder Jahreszeit.

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